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Rechtsschutzvers - Das News Portal zum Thema Rechtsschutz
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In der letzten Woche sorgte der Sturm „Irene“ an der Ostküste der Vereinigten Staaten für Aufregung. Mit Spitzengeschwindigkeiten von 151 Kilometern pro Stunde bedrohte der Sturm sowohl die Metropole New York als auch den Flugverkehr. In den USA wurden über 24.000 Flüge gestrichen. Auch die deutschen Fluglinien mussten vor dem Sturm teilweise kapitulieren. Besonders kompliziert wurde die Situation für Urlauber. Denn für sie war es nicht nur ein ausgefallener Flug. Meist hängt an diesem eine umfangreichere Hotel- oder Reisebuchung. Viele Urlauber wollen in so einer Situation von der Reise zurücktreten, da sich der eigentliche Urlaubsplan nicht mehr realisieren lässt. Dabei kommt es jedoch immer wieder zu Problemen, was die Stornierung der Reise betrifft. Im Ernstfall zieht das Ganze sogar einen Rechtsstreit mit Fluggesellschaft oder Reiseveranstalter nach sich. Geht der Streit dann vor Gericht, kann dem Kläger, also dem eigentlichen Urlauber, eine böse Überraschung drohen, wenn die Klage abgewiesen wird – nämlich in Form horrender Kosten.
Kommt es zu einer Gerichtsverhandlung, laufen im Justizapparat eine Menge Kosten an. Es entstehen Anwalts-, Gerichts- und Verwaltungskosten. Der Löwenteil dieses Gesamtbetrages bleibt beim Verlierer des Verfahrens hängen. Für eine Privatperson entstehen so schnell Kosten im vier- bis fünfstelligen Bereich. Wer sich vor solchen Summen schützen möchte, ist mit einer Rechtsschutzversicherung gut beraten. Diese übernimmt die eigenen Anwaltskosten. Sollte der Prozess verloren werden, haftet die Versicherung sogar für die gegnerischen Anwaltskosten. Die Gerichtskosten, welche oft der unterliegenden Partei zugeschlagen werden, kann die Versicherung ebenfalls übernehmen. Für den juristischen Streitfall ist eine Rechtsschutzversicherung von Vorteil: Sie kann dem Versicherten, im Notfall, vor dem finanziellen Ruin retten. Allerdings kommen die Versicherer nicht für jeden Schadensfall auf. Risikoausschlüsse, wie Fälle aus dem Bereich des Urheberrechts, oder vorsätzliche Straftaten bleiben außen vor. Es lohnt sich daher, die Vertragsklauseln sehr genau zu prüfen.